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Schutz + Messung Elektrosmog, elektromagnetische Felder am Schlafplatz, Mobilfunk, Handystrahlung, Sendemasten, Wlan, Dect, UMTS, Überland-Freileitungen, Hochspannungsleitungen, Dachständerleitungen, Abschirmen. Baubiologische Untersuchung von Esmog, Schimmelpilzen, Bakterien, Schadstoffen, Wohngiften in Haus, Büro + Bauland. Baubiologen + Sachverständige analysieren und entfernen Umweltbelastungen. Messen von magnetischen Feldern von Freileitungen, Bahnlinien und Hochspannungsmast
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Esmog an Freileitungen - Elektrosmogmessungen nahe Hochspannungsleitungen
Baubiologische Beratung und Untersuchung zu Hochspannungsleitungen, Oberleitung der Bahnlinie, Freileitungen, Trafohaus, Ständerleitungen, Erdkabeln, externer Feldquellen in Nähe von Bauland, Haus + Wohnung
Feldmessung vor Hausbau bei Hochspannungsleitung, Freileitungen,
Hochspannungstrasse 110 KV und Trafos
An Trafostation oder an Hochspannungs-Freileitungen ein Haus bauen? 
Als Quellen niederfrequenter, hausexterner Felder sind vor allem Hochspannungstrassen, Freileitungen, Oberleitungen der Bahnlinien, Transformatoren bzw. Trafohäuser, Straßen-, S- und U-Bahnen, strassenseitige Erdkabel, Ständerleitungen und dezentrale Versorgungsleitungen von Bedeutung.
Frage:

Ich will eine große Wiese als Bauland zu nutzen, bin mir aber unsicher, welche Gefahr die beiden Freileitungen, die über das Grundstück fühen, darstellen. Ich würde die Wiese gerne bebauen, allerdings nicht um jeden gesundheitlichen Preis...

Antwort:

Allgemeine Infos zu Elektrosmog in der Nähe von  Oberleitungen, Hochspannungsleitungen und Trassen

Allgemein kann man als grobe Faustregel sagen, dass ein Haus mindestens die KV-Zahl (Kilovolt) des Hochspannungsmastes in Metern von einer Hochspannungsleitung entfernt sein soll. Also bei einer 110 KV-Freileitung möglichst 110 Meter. Wenn dies nicht der Fall ist, kann eine baubiologische Untersuchung und Beratung mit Langzeitmessung hilfreich sein. Ein erfahrener Baubiologe bzw. baubiologisches Messinstitut kann durch eine längere Messung mit Datenloggern (Datenlogging) prüfen, ob die Magnetfelder im Haus und Grundstück nur unkritische Messwerte erreichen. Bei Oberleitungen an Bahnlinien mit 15 KV hat diese Faustregel allerdings nicht bewährt. Gehäuft haben wir noch in bis zu 100 Metern Abstand  deutlich höhere magnetische Wechselfelder als in normalen Wohngebäuden gemessen.

Die Elektrosmog-Messung erfolgt mit professionellen 3D-Datenloggern, welche die Felder automatisch alle 2 Sekunden aus allen Richtungen (X,Y,Z) aufzeichnen. Günstig ist es dabei mehrere Messungen gleichzeitig durchzuführen (z.B. 1 Messpunkt in Nähe Freileitung bzw. Garten und 1 Messpunkt im Haus), um einen Vergleich zu haben. Von billigen nur eindimensional messenden Messgeräten ohne Datenloggingfunktionen ist dringend abzuraten, da große Messfehler entstehen können. 

elektrosmog messtechnik messungen strahlen e-strahlen Messung magnetischer Mechselfelder mit 3D-Datenlogger

Die Feldverursachenden Ströme und Lasten auf den Freileitungen können stark schwanken und manchmal sieht eine Hochspannungstrasse recht bedrohlich aus, gibt aber wenig Felder ab. Doch wenn die Felder weit über den Hintergrundwerten typischer Wohnungen und Häuser liegen und baubiologische Richtwerte stark überschreiten,  raten wir eher von einem Neubau oder Kauf ab. Günstig wäre es auch, wenn das Haus nicht so liegt, dass es überwiegend Wind aus Richtung der Hochspannungsleitungstrasse bekommt.

 
Hausbau und Hauskauf - baubiologische elektrosmogmessung der magnetfelder von oberleitungen hochspannungsfeileitungen bahnlinien trafos wegen möglicher gesundheitsgefahr strahlen" align="middle" />  <strong>GrafikaufzeichnungGrafikaufzeichnung der Magnetfelder mit 3D-Datenlogger

Weitere Infos zu Elektrosmog in der Nähe von  Oberleitungen, Hochspannungsleitungen und Trassen

Die Richtwerte des Standards der Baubiologie liegen für das magnetische Wechselfeld bei 20 nT (Nanotesla) für ungestörtes Schlafen und Daueraufenthalt.

Das ist oft in den Städten gar nicht mehr erreichbar, weil durch vagabundierende Ausgleichsströme in den Elektrokabeln und Wasserleitungen starke Magnetfelder entstehen, die bis in die Häuser hineinstrahlen können. Der Grenzwert für PC- Monitore liegt bei 200 nT im Abstand von 30 cm zur Vorderseite, 50 cm zu den anderen Seiten.

Der offizielle Grenzwert liegt bei 100.000 nT, der in der technischen Wirklichkeit vielleicht in Industriebetrieben, an großen Trafos, auf einer Elektrolok der Bundesbahn erreicht wird. Die Magnetfelder unter einer Hochspannungsleitung ändern sich in Abhängigkeit von den durchfließenden Strömen unterschiedlich nach der Tages- und Jahreszeit. Natürlich kann eine mehrstündige Messung oder auch mehrtägige Untersuchung vor Ort nicht ganz ausschließen, dass es in einem Jahr ganz anders aussehen kann.

Die elektrischen Wechselfelder, die unterhalb einer Hochspannungsleitung entstehen, sind dort auch besonders hoch. Im allgemeinen werden solche äußeren elektrischen Felder von der Baumasse eines Hauses gegen Erde abgeleitet. Bei Holzhäusern könnte es dagegen Probleme geben...

Und wenn Sie in den Garten gehen oder Ihre Kinder im Garten spielen wollen, bekommen Sie zusätzlich zum magnetischen Wechselfeld auch eine gehörige Portion elektrischer Wechselfelder ab. Die möglichen gesundheitlichen Folgen davon kann man in dem Buch "Stress durch Strom und Strahlung" von Wolfgang Maes nachlesen.


Die vorgeschlagenen Abstände von 1 bis 2 km zur Hochspannungsleitung oder auch Bahn- Oberleitungen sind sicherlich wünschenswert, in der Praxis oft weniger einzuhalten. Sie resultieren aus Untersuchungen an Kindern, bei denen die Häufigkeit, an Leukämie zu erkranken, höher war, wenn sie in der Nähe und im Windschatten der Hochspannungsleitungen wohnten.

Man vermutet, dass die Luft durch die Hochspannung verändert wird (Ozonbildung und andere Veränderungen) und dass dadurch die Gesundheit der Menschen beeinträchtigt wird.

Zu vergleichbaren Werten in Ihrer Wohnung: Ein Radiowecker kann im Abstand von 30 cm ein magnetisches Wechselfeld von 5.000 nT erzeugen (abhängig vom Gerätetyp). Das ist 5 mal so viel wie unter einer durchschnittlichen Hochspannungsleitung. Im Abstand von 2 m messen sie von diesem Feld aber nichts mehr, weil sich die Strahlung quadratisch zum Abstand reduziert.

Haben Sie die Strahlung von einer nahe liegenden Hochspannungsleitung, wird sich das Magnetfeld innerhalb von 10 m wenig ändern. Da man das Magnetfeld nur schlecht und mit hohem Aufwand abschirmen kann, gibt es dann innerhalb Ihrer Wohnung kaum einen Platz, wohin Sie sich vor der magnetischen Strahlung retten können.

Lassen Sie sich auch nicht auf Vergleiche des technisch erzeugten magnetische Wechselfeldes mit dem Erdmagnetfeld ein, das bekanntlich etwa 40.000 nT hat. Hier handelt es sich um ein magnetisches Gleichfeld, an das unser Organismus seit Millionen von Jahren gewöhnt ist. Wechsel- und Gleichfelder zu vergleichen, ist wie Äpfel und Birnen vergleichen!


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Hochspannungsleitungen erhöhen möglicherweise Krebsrisiko 

Das zeigen neueste statistische Untersuchungen des Krebs-Forschungsinstituts der University Bristol 

Personen, die in der Nähe von Hochspannungsleitungen leben, sind laut einer britischen Studie erhöhter Krebsgefährdung ausgesetzt. Bei Untersuchungen hat sich gezeigt, die höheren Krebsfälle befinden sich nur dort, wo der Wind vermehrt von den Stromleitungen her weht.

Das Forschungsteam um Alan Preece vom Krebs- Forschungsinstitut der Bristol University hatte die Krebsfälle von Menschen, die maximal 400 Meter von Stromleitungen leben, für ganz Südwest-England statistisch ausgewertet. Laut Peerce ist das Krebsrisiko dort im Durchschnitt 29 Prozent höher als anderswo. 

Da dies nur in Bereichen gilt, wo der Wind von den Hochspannungsleitungen her kommt, könnte es laut Peerce an so genannten den Aerosolen liegen, die sich durch die elektrischen Felder aufladen. 

Diese Theorie wurde schon vor einiger Zeit vom Physiker Denis Henshaw (ebenfalls Bristol University) entwickelt. Henshaw hatte herausgefunden, dass die Stromleitungen die umgebende Luft ionisieren, was die Luftverschmutzung in den betroffenen Gebieten gefährlicher machte als es normalerweise der Fall ist. Die Schmutzteilchen werden durch die Stromleitungen aktiv aufgeladen und dann mit dem Wind fortgetragen. 

Wenn die unter Aufladung stehenden Schmutzteilchen vom Menschen eingeatmet werden, können sie sich wegen ihrer elektrischen Ladung viel leichter in der Lunge festsetzen und so leichter eine krebsauslösende Rolle spielen. 


Quelle: Krebs-Forschungsinstitut der University Bristol


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Japan:  Leukämie unter Hochspannungsleitungen

In der japanischen Zeitung "The Asahi Shimbun" wurde am 26. 8. 2002 über Zwischenergebnisse einer Studie berichtet, in der 350 leukämiekranke Kinder unter 15 Jahren beobachtet wurden. Als Kontrollgruppe dienten 700 gesunde Kinder.

Die Forscher fanden heraus, dass Kinder, die in Wohnungen mit 0,4 Mikrotesla oder mehr lebten, doppelt so oft an Leukämie erkrankten als Kinder, die in durchschnittlich belasteten Wohnungen (0,1 Mikrotesla) wohnten. Dabei wurden der Abstand der Wohnung zu Hochspannungsleitungen und die benutzten Elektrogeräte in die einwöchigen Messungen einbezogen.

Damit bestätigten die Japaner eine Studie der WHO und der IARC aus dem vergangenen Jahr, die zwanzig westliche Studien auswerteten. Sie kamen auch zu dem Schluss, dass es einen Zusammenhang zwischen elektromagnetischen Feldern und dem Anstieg des Krebsrisikos gibt.

Die schwedische Regierung begann schon 1993 Hochspannungsleitungen aus der Nähe von Schulen oder Kindergarten zu entfernen. Im US-Staat Tennessee müsssen Hochspannungsleitungen einen Abstand von 400 Metern zu Schulen einhalten.

Fragen und Antworten an das BfS - Bundesamt für Strahlenschutz zu „Niederfrequente Felder in der Umgebung von Hochspannungsleitungen und Trafoanlagen“
 
Trafostation

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 Elektrosmog durch Trafostation vor dem Haus 
 

Frage:

Ich interessiere mich für eine Doppelhaushälfte. Neben diesem Haus, ca. 2 Meter von der Grundstücksgrenze und ca. 9 Meter vom Haus selbst entfernt steht ein Trafohäuschen der Stadtwerke.

Nun habe ich viel über Elektrosmog im Internet gelesen, weiss aber nicht wie ich mich entscheiden soll bzw. wie ich jetzt vorgehen soll, um die Gefahr realistisch einzuschätzen. 

  • Kann man die Gefahr durch Messungen beurteilen? 
  • Wer macht so etwas? 
  • Woher bekommt man zuverlässige Fachleute, die die evtl. Messungen vornehmen können?

 

Antwort:

Der Trafo selbst könnte auf die Entfernung von 9 m möglicherweise nicht mehr das Problem sein, sondern die mit ihm verbundenen Kabel, die starke magnetische Felder produzieren können.

Die Kabel werden meist im Erdreich unter dem Bürgersteig verlegt und können Magnetfelder im ungünstigen Fall bis in die Wohnungen einstrahlen.

Diese Magnetfelder können von einem Baubiologen mit entsprechender Mess- Ausrüstung gemessen und anhand der baubiologischen Richtwerte bewertet werden.

Es ist wichtig, dass die erhaltenen Messwerte nach baubiologischen Kriterien bewertet werden, da die offiziellen gesetzlichen Grenzwerte geradezu lächerlich viel zu hoch angesetzt sind.

Der Trafo selbst könnte auf die genannte Entfernung auch ein 100 Hz-Brummen verursachen, das auf Dauer sehr lästig sein kann.

Im Raum München gibt es sicherlich einige erfahrene Kollegen, die sich möglicherweise direkt bei Ihnen melden werden...

Dipl.- Ing. Wolfgang Priggen

http://www.baubiologie24.de

 

 

Quelle:  eMail-Liste "Elektrosmog" von www.baubiologie-regional.de
Frage:

Wir haben unter unserem Schlafzimmer eine Transformatoren- und Verteilstation und möchten uns gegen den "Elektrosmog" schützen. Wir möchten, zusammen mit dem EW, an der Decke des Transformatorenraums eine Flächenabschirmung anbringen lassen.

Quelle:  Forum von www.gigaherz.ch vom 8. 2. 2002

  Die Antworten finden Sie hier  >>>

Frage:

Ein befreundetes Paar denkt daran ein Haus in einer Überbauung zu kaufen. Das Problem ist, in ca. 5 m Abstand steht eine Trafostation des Elektrizitätswerkes für ca. 300 weitere Haushalte. 

Natürlich muss auch der Abstand zu den Zuleitungen hoch- und niederspannungsseitig beachtet werden.

Im Ratgeber "Elektrosmog - Elektrostress" von Wulf-Dietrich Rose steht bezüglich Trafostationen, dass Beschwerden so unter 10 m Abstand zu erwarten sind (Seite 105). Ein sicheres Urteil lässt sich wahrscheinlich jedoch nur mit einer Messung zu treffen.

Ich würde meinen Freunden abraten dieses Haus zu kaufen, und ein anderes in der Überbauung auszuwählen, was ihnen aber schwer fällt, weil das ausgewählte vom sonstigen Standort, Ausrichtung und Ausstattung genau passen würde.

Vielleicht gibt es Möglichkeiten die Trafobedingten Magnetfelder abzuschirmen, wenn die Zuleitungsbedingten Felder kein Problem darstellen.

Für Tipps und Ratschläge danke ich.

 

Antwort einer Betroffenen:

Wir wohnen - leider - auch neben einem kleinen Trafohäuschen, und ich kann nur sagen, hätten wir dieses Problem gekannt, bevor wir das Haus gekauft haben , dann würden wir heute nicht hier wohnen... 

Ich habe mich dann auch viel mit dem Thema Abschirmung beschäftigt - und kann Ihnen nur sagen, die großflächige Abschirmung von niederfrequenten Magnetfeldern ist für "Otto Normalverbraucher" nicht bezahlbar, zudem ist die Abschirmung des Trafos selbst je nach Bauweise der Station gar nicht immer möglich. 

Nach Ihrer Beschreibung muss es sich zudem um eine größere Station handeln, oder? Das Problem ist meist weniger der Trafo selbst, da die Felder mit der Entfernung relativ schnell abnehmen, aber eben die vielen Zu- und Ableitungen, diese führen u.U. viel näher als 5 m am Haus vorbei. Sicher würde nur eine Messung Gewissheit bringen, aber noch sicherer wäre es bestimmt, sich gleich anders zu orientieren.

 

> Welche Probleme treten denn so auf?

Bis jetzt kann ich keine Probleme eindeutig mit den Magnetfeldern in Zusammenhang bringen, denn es sind ja oft auch andere Ursachen möglich. Aber jedenfalls ist z.B. in vielen Untersuchungen seit über 20 Jahren ein Zusammenhang zwischen niederfrequenten Magnetfeldern, die eben auch bei Trafostationen vorhanden sind, und einer erhöhten Leukämierate bei Kindern erkannt worden. Allein dieses Risiko macht einem natürlich Angst. 

Auch wurden Zusammenhänge mit einer verminderten Melatoninproduktion erkannt. Melatonin beeinflusst u.a. das Immunsystem.


> Was ist ein "kleines" Trafohäuschen? 2 Trafos in
etwa?

Es ist ein Trafo darin. Es handelt sich um eines dieser Häuschen, die man sehr oft am Straßenrand sieht und die etwa halb so groß sind wie eine Garage. Im übrigen ist mir in unserer Region aufgefallen, dass die Trafohäuschen sehr oft bei öffentlichen Gebäuden oder Plätzchen stehen, z.B. auf dem Schulgelände, am Rand von Spielplätzen, neben Kirchen usw.


> Wieso werden die Trafohäuschen eigentlich nicht "von Haus aus" abgeschirmt
gebaut?

Das ist eine Kostenfrage. Ein Hersteller von Abschirmungen aus Mu-Metall hatte mir einmal gesagt, dass es Abschirmungen gibt, die man sozusagen über so ein Häuschen "drüberstülpen" könnte, das ist wohl in Einzelfällen auch schon gemacht worden. Die Kosten betragen mindestens 150.000 DM. Man kann sich leicht vorstellen, dass kein EVU das freiwillig investiert... 

Da das Problem aber inzwischen doch einigermaßen bekannt ist, vermeiden die EVU heutzutage, soweit möglich, die Trafohäuschen zu nahe an Wohnhäusern aufzustellen. Nur sieht natürlich keiner eine Veranlassung, etwas an Trafostationen zu ändern, die schon seit Jahren bestehen, solange sich keiner beschwert (und selbst dann nicht...).


> Es müssten doch jedem die Gefahren weitgehend bekannt sein, zumindest
der Stadt, die die Genehmigungen dafür erteilt, oder nicht?

Trotz vieler Untersuchungen (s.o.) wird offiziell immer noch nicht anerkannt, dass diese Gefahren bestehen. Der offizielle Grenzwert für niederfrequente Magnetfelder (100 Mikro-Tesla) liegt 500 x höher als der Wert, bei dem ein Zusammenhang mit Leukämie gesehen wird und sogar 5000 x höher als der Wert, den Baubiologen als unbedenklich einstufen. 

Da kann man sich natürlich leicht vorstellen, dass kein EVU eine Veranlassung sieht, etwas zu ändern, denn man braucht sich ja nur auf die Grenzwerte zu berufen, die uns alle schützen.... Ist genau das Gleiche wie beim Mobilfunk, und wie immer geht's ums Geld....

 

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Antwort eines Baubiologen:


Ich habe vor vielen Jahren einmal in einer vergleichbaren Situation eine
umfangreiche Untersuchung durchgeführt.

Hier befand sich die Trafostation zwischen zwei Wohnblocks. Jeder Wohnblock bestand aus zwei Hauseingängen mit Treppenhaus für acht Wohnungen. Zwischen der Station und den Giebelseiten der Blocks war nur jeweils ein Durchgang von ca. 2 Metern. 

Unter den Wohnungen auf der Hausseite zur Trafostation, befand sich der Heizungsraum für die 16 Wohnungen des Wohnblocks. Die Station versorgte ca. 150 Wohnungen sowie div. Wirtschaftsgebäude mit Strom. Die Leitungen der Hoch- und Niederspannung waren als Erdleitungen ausgeführt.

Bei meinen Untersuchungen habe ich dann festgestellt, dass die Belastungen aus den Heizungsräumen viel höher waren als die Belastungen von der Trafostation!

Gerade die mag. Wechselfelder waren an den
Schlafplätzen viel höher als an der Giebelseite der Wohnblocks zur Trafostation. Dabei habe ich die mag. Wechselfelder über 10 Minuten je Achse erfaßt und ausgewertet.

Abschließend möchte ich sagen, dass zur Beurteilung eine solche Situation immer eine detaillierte Wohnraumuntersuchung notwendig ist!

 

 

Frankfurter Rundschau vom 28. 02. 2003 - Auszug -

Die Trafostation, Akten und zerstörte Träume

Drama um Elektrosmog macht Klaus P. Hecker krank / Pensionär ficht seit Jahren vergeblich gegen Anlage im Keller

Von Jürgen Streicher

OBERURSEL. Die Wohnung in dem überschaubaren sechsstöckigen Hochhaus in der Hohemarkstraße in Citynähe erschien Klaus P. Hecker ideal. Seinen Lebensabend wollte der heute 65-jährige pensionierte Berufsfeuerwehrmann mit der Ehefrau in der Nähe von Kindern und Enkelkindern verleben.

Sein Haus im Main-Kinzig-Kreis hatte er verkauft, 700 000 Mark in zwei Wohnungen im Wohn- und Geschäftskomplex Hohemarkstraße 15 investiert - eine Wohnung für sich und die Ehefrau, eine kleine als Kapitalanlage zum Weitervermieten.

Das folgende Drama in unzähligen Akten hat den Mann krank gemacht. Dass die Ursache dafür eine Transformatorenstation im Keller des Hauses sein muss, ist Heckers feste Überzeugung.

Längst aber ist aus seinem Kampf gegen die Trafostation auch ein Kampf gegen Behörden, eine Wohnungsbaugesellschaft und einen Energiekonzern geworden. Dieser hat es nachweislich mit behördlichen Vorgaben nicht immer ganz genau genommen. Und die Wohnungsbaugesellschaft hat den Immobilienkäufer Klaus P. Hecker möglicherweise „arglistig getäuscht“ hat, wie es ein Rechtsanwalt formuliert.

Die Wohnung im Obergeschoss, gekauft im Oktober 1998, erschien Klaus P. Hecker kaum drei Monate ideal. Schlafstörungen stellten sich bei dem bis dahin kerngesunden Mann ein, Verkrampfungen an Armen und Beinen, Schweißausbrüche, starke Kopfschmerzen. 

Mehrfach kollabierte er aus unerklärbaren Gründen. War er länger als einen Tag nicht in dem Haus, ging es ihm wieder bestens. Sein Kompass, sagt er, justiert sich dann wieder in der alten Lage.

Aus der Richtung bringt den Kompass die Strahlung, die von der 20 000-Volt- Anlage im Keller ausgeht, glaubt Hecker: „Ich bin extrem elektrosensibel.“

Ein Gutachten der Internationalen Gesellschaft für Elektrosmog-Forschung scheint seine Befürchtungen zu bestätigen. Wichtigster Satz für Hecker: 

„Die von der Trafostation in Verbindung mit der Ortsnetzstation im gesamten Gebäude verursachte elektromagnetische Strahlenbelastung ist nach Art und Intensität geeignet, zwangsläufig Störungen im menschlichen biologischen System, ein erhöhtes Krebsrisiko und abhängig von Vorbelastungen verschiedenste Gesundheitsschäden zu verursachen.“

Der Anwalt von Klaus P. Hecker macht dem immer mehr Leidenden wenig Hoffnung. Es gebe kaum eine Möglichkeit, die Entfernung der Trafostation im Keller zu verlangen. Wie beim Mobilfunk sind Gesundheitsgefahren durch die elektromagnetische Strahlung nicht beweisbar. Kläger hatten bisher dabei schlechte Karten vor Gericht.

Klaus P. Hecker gibt seinen Kampf dennoch nicht auf und stößt nach und nach auf immer mehr Ungereimtheiten in der Geschichte des Hauses Hohemarkstraße 15 in Zusammenhang mit dem Stromversorger und den Genehmigungsbehörden. Hecker nennt falsche Baupläne in der Teilungserklärung, fehlende Information der Verkäufer über die Anlage im Keller, seiner Meinung nach fehlendes Nutzungsrecht durch die Energieversorger.

Was der Stromlieferant entgegen sonst üblicher Gepflogenheiten nicht gemacht hat: Es gibt keinen Eintrag einer Grunddienstbarkeit im Grundbuch und keinen Eintrag im Baulastenverzeichnis der Stadt. 

Bretz und Oberursels Baudezernent Eberhard Häfner (OBG) sehen die Süwag dennoch in „ganz sicherer Position“: Nur wenn ein Gericht entscheiden würde, dass die Anlage „nicht zumutbar“ ist, müsste sie auf Kosten des Betreibers ausgebaut werden.

Die Stadt möchte mit dem Thema ohnehin möglichst nichts zu tun haben. „Eigentlich kein relevantes Thema“, sagt Häfner. Bürgermeister Gerd Krämer (CDU) sieht eine „rein privatrechtliche Auseinandersetzung“ zwischen Hecker und dem Energielieferanten. Die Stadt könne der Süwag bestenfalls einen anderen Standort bieten. Krämer: „Geeignete Zipfelchen gibt es.“

Etwa am Parkplatz am Zollamt neben der Post, doch der Konzern will die Station nur verlegen, wenn die Hauseigentümer die Kosten tragen.

Das letzte Angebot der Süwag datiert von August 2002: „Unter Berücksichtigung aller Umstände und mit dem Ziel, diese Angelegenheit zu einem Abschluss zu bringen, können wir Ihnen die Verlegung auf der Basis folgender Berechnung anbieten:...“ Es folgt eine Aufstellung der nötigen Arbeiten und die Summe der Gesamtkosten von 56 000 Euro. Zu zahlen von der Eigentümergemeinschaft, wenn sie die Trafostation loswerden wollen.

Als sich Krankheitssymptome wie Herzrhythmusstörungen, Vitalitätsverlust, plötzliche Kollapse verstärken, forscht Hecker im engsten Umfeld. In Wohnungen über der Transformatorenstation seien in den vergangenen Jahren mehrere Menschen an Krebs erkrankt und gestorben - einen Zusammenhang mit dem Elektro-Smog durch die Anlage im Keller kann Hecker aber nicht belegen.

Beim Regierungspräsidium in Darmstadt (RP) beantragt Hecker die Stilllegung der Anlage. Das Staatliche Umweltamt Wiesbaden kommt zur Ortsbesichtigung; mehrere Messtrupps rücken an - und vermelden das gleiche Ergebnis: „Die Messergebnisse bieten keine Handhabe zur Stilllegung“, heißt es in einem Schreiben des Regierungspräsidiums an den besorgten Wohnungseigentümer.

In Klaus P. Heckers kleinem Büro füllt die Akte Transformatorenstation inzwischen ein ganzes Regalbrett. Vor ein paar Wochen hat Hecker erstmals Blut erbrochen, schreibt er in einem letzten Versuch an das Regierungspräsidium Darmstadt: „Ich stehe mit dem Rücken an der Wand. Ich habe keine Zeit mehr für langatmige Diskussionen und Gerichtsverfahren.“

Quelle: Frankfurter Rundschau vom 28. 2. 2003


Hinweise zum Haftungsausschluß! [<<Zurück>>]
Wir weisen darauf hin, dass es im rein wissenschaftlichen Sinn weder “Erdstrahlen” noch “Elektrosmog” gibt. Deshalb bestehen in der Lehrmeinung der Schulmedizin auch keine Zusammenhänge zwischen “Elektrosmog / Erdstrahlen” und körperlichen Beschwerden. Auch gibt es laut staatlichen Stellen wie BfS und SSK (Strahlenschutzkomission) unterhalb geltender Grenzwerte der 26. BimSchV keine Gesundheitsgefahren durch Nieder- oder Hochfrequenzfelder und Wellen (Elektrosmog). Dieser Hinweis ist vom Gesetzgeber vorgeschrieben, er gilt für sämtliche Seiten und Inhalte unserer Internetseiten. Eine Haftung für Links zu fremden Webseiten und eine Haftung für deren eigenverantwortliche Inhalte ist ausgeschlossen. Markennamen und Warenzeichen sind Eigentum der jeweiligen Firmen bzw. Besitzer. Die Informationen auf dieser Website wurden nach bestem Wissen und Gewissen sorgfältig zusammengestellt und geprüft. Es wird jedoch keine Gewähr - weder ausdrücklich noch stillschweigend - für die Vollständigkeit, Richtigkeit, Aktualität oder Qualität und jederzeitige Verfügbarkeit der bereit gestellten Informationen übernommen. In keinem Fall wird für direkte noch für indirekte Schäden, einschließlich entgangenen Gewinns, die sich aus der Verwendung der abgerufenen Informationen ergeben, eine Haftung übernommen. Ausgeschlossen sind auch Rechte und Pflichten zwischen der AH!VITAL-Baubiologie Altenburger, Herrmann & Bülow GbR und dem Nutzer dieser Website oder Dritten. Die AH!VITAL-Baubiologie Altenburger, Herrmann & Bülow GbR behält sich vor, ohne Ankündigung Änderungen oder Ergänzungen der bereitgestellten Informationen oder Daten vorzunehmen. Copyright: Das Layout und der Inhalt dieser Seiten sind urheberrechtlich geschützt. Die Inhalte sind nur für die persönliche Information bestimmt. Jede gewerbliche Nutzung - auch in Teilen oder in überarbeiteter Form - ohne Zustimmung von AH!VITAL-Baubiologie Altenburger, Herrmann & Bülow GbR - ist untersagt. Websites dritter Anbieter / Links: Diese Website enthält auch Links oder Verweise auf Websites Dritter. Diese Links zu den Websites Dritter stellen keine Zustimmung zu deren Inhalten durch den Herausgeber dar. Es wird keine Verantwortung für die Verfügbarkeit oder den Inhalt solcher Websites übernommen und keine Haftung für Schäden oder Verletzungen, die aus der Nutzung - gleich welcher Art - solcher Inhalte entstehen. Mit den Links zu anderen Websites vermittelt die AH!VITAL-Baubiologie Altenburger, Herrmann & Bülow GbR den Nutzern lediglich den Zugang zur Nutzung der Inhalte. Für illegale, fehlerhafte oder unvollständige Inhalte und für Schäden, die aus der Nutzung entstehen, haftet allein der Anbieter der Seite, auf welche verwiesen wurde. © AH!VITAL-Baubiologie Altenburger, Herrmann & Bülow GbR Stand: 18.07.07 Zuletzt geändert: 17.08.2007, 10:23:03
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